Frauen 2 unterliegen knapp in Denkendorf

Die Frauen 2 des VfL Waiblingen mussten sich auswärts beim TSV Denkendorf mit 24:22 (12:11) geschlagen geben. In einer intensiven und über weite Strecken ausgeglichenen Partie zeigte das Team eine starke Defensivleistung, ließ jedoch im Angriff zu viele klare Torchancen ungenutzt.

Der Spielbeginn gestaltete sich zunächst offen. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, sodass nach den ersten 15 Minuten beim Stand von 4:4 noch kein Favorit auszumachen war. Besonders die Abwehr der Tiger Girls stand von Beginn an stabil und zwang Denkendorf immer wieder zu schwierigen Abschlüssen. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit blieb die Partie ausgeglichen, ehe sich die Gastgeberinnen kurz vor der Pause leicht absetzen konnten und mit einer knappen 12:11-Führung in die Kabine gingen.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel hart umkämpft. Denkendorf gelang es zunächst, den Vorsprung auf drei Tore auszubauen. Trotz weiterhin gut stehender Abwehr tat sich der VfL Waiblingen im Angriff zunehmend schwer. Mehrere hundertprozentige Torchancen konnten nicht genutzt werden, wodurch es dem Team nicht gelang, das Spiel frühzeitig wieder zu drehen.

In der Schlussphase bewiesen die Weiblingerinnen jedoch Moral und kämpften sich noch einmal heran. Kurz vor Ende gelang es, den Rückstand auf nur ein Tor zu verkürzen. Letztlich fehlte in den entscheidenden Momenten jedoch die letzte Konzentration, wodurch Denkendorf das Spiel nicht mehr aus der Hand gab und die Punkte bei einem Spielstand von 24:22 in eigener Halle behielt.

Nächsten Samstag treffen die Tiger Girls zuhause auf den TSV Heiningen 1892, die Momentan mit 9:19 Punkten auf dem 10 Tabellenplatz stehen. Dort gilt es für die Mannschaft, die guten defensiven Ansätze mitzunehmen und wieder konsequenter im Abschluss zu agieren.

Annika Walz (7), Lara Beilschmied (4), Naomi Flad (4), Leni Tschanter (3), Anica Müller (2), Sina Pfeil (2), Nina Blessing, Lucy Holzwarth, Sara Illi, Lea Johansen, Evita Merlin, Andrea Raic Offizielle: Romuald Guervilly, Majken Johansen, Chris Hinze